Joss Whedon on the Rocks...
Warnung: Spoilerdurchsetztes Denglish ahead!
Update ... on what?
Viel geschieht gerade, das meiste kriegt ihr selbst mit, und wenn nicht, dann lest mal eine Zeitung oder so.
Das bringt mich gleich zu meinem ersten Punkt. Mein feed-reader ist wahrscheinlich wieder bei +2000-Meldungen, aber was solls. Mein neues Feuerzeug braucht mehr Benzin, als ich dachte, housekeeping passiert auch nicht von allein.
Aber hier die wichtigen Ereignisse:
- Es scheint, als hätten die eine Ahnung, wie so ne Party ausschauen soll...."
- Auch hier gilt das gleiche!
Was mich wütend macht
Was mich wütend macht:
eine ungeordnete Liste der letzten Wochen:
- Nachrichten von Menschen, die in ihren Wohnungen erfrieren. In Europa!
- Freunde und Freundinnen, deren Engagement sie ins BurnOut treibt, und dann nicht wissen, wie sie sich das leisten sollen,
- Freundinnen, die als Zombies auf Schlafentzug durch die Kinderaufzucht gfretten, während das Leben ihrer Typen normal weitergeht,
- smartarse Wirtschaftswissenschafts-AbsolventInnen, die glauben, dass ihnen die Welt gehört!
#28c3 - der Solidaritätsdippel and aftermath
Seit dem dritten 28c3-Tag renne ich mit einem Nerd-Solidaritätswimmerl umeinand. V hat mich sogar ernsthaft gefragt, ob ich mir weh getan hätte, weil das Ding wie ein Watschnabdruck ausgeschaut hat. Hintergrund war aber keine Schlägerei sondern das äußerst gesunde Essen.
Im Nachhinein habe ich zwei Artikel gelesen, die von sexistischen Vorfällen und umherstreifenden Nazis geschrieben haben.
#28c3 - haecksenfrühstück
heuer schlafe ich um einiges besser. wann immer der wecker geht, denke ich mir: "och, ich habe noch zeit, meine tagesvorbereitungen sind ja sehr großzügig ausgemacht. und dann verpeile ich die zeit, oder ich verpasse interessanten input. ich mag die frauen in meiner wg. ich genieße die zeit mit ihnen. sie sind so zuvorkommend, intelligent und neugierig. so verbringen wir zeit früh und abends miteinander, und ich konnte mich auch nur schwer für die vorbereitungen zur haecksen-diskussion zurückziehen. oder den fnord-jahresrückblick.
#28C3 - In the beginning...keine rampensau
Anreise war einfach. Diesmal habe ich es sogar geschafft nur einen Koffer und eine Tasche mitzunehmen. Obwohl ich jetzt auf einmal doch im Rahmen des haecksen-Treffen meine Dissertation weiter crowd-sourcen darf. Und ich in Bezug auf Literatur etwas firmer werden sollte. Das heisst, ich habe sogar Bücher mit. Und trotzdem nur einen Koffer und eine Tasche. Letztes Jahr war es Koffer, Rucksack, Tasche! Und ganz viel Gewand! Und ein Werkzwugkoffer im Rucksack!
N says: Merry crisis and a happy new fear
Beim Kurzbesuch in der Heimatstadt habe ich H & N besucht. N. wünschte mir eine 'happy new fear'.
Und schon wieder ein flashback.
Bis September war Angst ein derart wichtiges Thema für mich. Angst vor Menschen, Angst vor draußen, Angst vorm Einschlafen, Angst vor Dunkelheit. Fundamental Irrationales das Gedanken, Verhalten unterwanderte. Ein irrsinniger Virus hat mich befallen und infisziert.
Wagnerdisco
Gerade über etwas gestolpert. Es ist wohl das erste Gedicht in zehn Jahren, sogar mit Datum. Am 13. Februar 2011, so richtig kurzlang her. Der Originaltitel war shutdown, ich bin gerade von den Tranquilizern wegg'wesn, und mir ist an einem Sonntag Abend da drin alles zu Kopf gestiegen. Mir gefällt aber in Anbetracht allen Wagnerdisco als Titel doch besser
zerebralparese weint zuviel
daheim ist wo's im herzen fad ist
nervosität spannt den geigenbogen zusehr
flüchten aus der anstalt
realität packt zu
elend tschickt memphis
es werde licht in mentaler dunkelheit
nicht auch
Simplify Now!
Mitte Oktober ist schon lang vorbei, und auf einmal nimmt das Leben seine gewohnten Bahnen wieder ein.
Seit gestern gibt es neben dem Psychiatrie- das Forschungstagebuch (und eine Unmenge neuer Filzstifte).
Was ist wie passiert? Was hat sich verändert? Und warum ist alles auf einmal so neu und so bekannt? Und schon wieder Assoziation! Diesmal vor Joy-Division-Hintergrund.
Kater und Party, Pt. 2
Aufwachen aus der Depression ist manchmal wie eine Brachialaufmunterung mit einer Monstertasse italienischen Espressos. Interessen kommen zurück, lesen macht wieder Spass, und ich muss es gestehen, die Erstansicht von The Matrix elf Jahre nach ihrem Erscheinen ließ mich das Strickzeug ablegen, sosehr hat sie m ich gefesselt.
Jetzt dröhnt Rage against the Machine, noch so eine 90er-Erscheinung, aus den Boxen und ich freue mich auf manche Aufgaben. Schreiben, lesen kochen oder stricken. Die Welt hat mich wieder, und ich das In-der-Welt-Sein. (Heidegger-Schmäh inklusive!)